
nachdem ich mit georg von phuket nach chiang mai geflogen bin, um dort christian zu treffen, sind wir nun zu dritt weiter nach pai gefahren.pai ist ein suesser kleiner hippieort. hier habe ich mir auch gleich mal ein neues tattoo zugelegt. von pai aus haben wir den nachtbus zur grenze von laos genommen. 6 stunden fahrt durch die berge- ich war dem brechen nahe. dann "druften" wir, nachdem wir um halb drei uhr nachts an der grenze ankamen, noch bis um 7 uhr schlafen, mussten dann aufstehen um den mekong zu überqueren. hundemüde haben wir es schließlich auf die andere seite geschafft, wo wir auch direkt die laotische kultur der gemütlichen faulheit zu spüren bekamen, es hieß nämlich warten, warten, warten... und geduldig in einem pulk von menschen vor der visaausgabestelle anstehen.
als das visa dann für30 dollar ge

kauft war, ging es im tuk tuk zu einer art sammelstelle für die teilnehmer der slowboattour, wo es wieder hieß...warten, warten,warten. die laoten warten nämlich gerne und sind wsonst auch nicht besonders fleißig oder schnel, wenn es darum geht geld zu verdienen. nachdem wir wieder ewigkeiten auf nix gewartet hatten ging es dann endlich - zu fuß- zum slowboat, welches auch schon völlig überfüllt war. macht nix- denken sich die laoten - die 20 leute passen auch noch drauf. sitzplätze?? fehlanzeige. ich saß 7 stunden lang auf dem boden mit ca 30 anderen leuten. beine ausstrecken war da nicht!! nachdem wir dann den ganzen tag den mekong entlanggefahren sind und die tolle landschaft genießen durften, kamen wir in einem kleinen dorf an, wowor übernachtet haben und die laotische kultur der gemütlichen faulheit wieder ganz zu spüren bekamen. essen gehen ist nämlich in laos auch eine sache von ca. 3 stunden. erst kommt der kellner nicht mit der karte, dann kommt er nicht um die bestellung aufzunehmen und mit dem essen kommt er auch nicht bei. dann bringt er curry ohne reis, der dauert dann nochmal 30 minuten, da ist das curry aber auch schon kalt und sonst weis er auch nicht mehr so genauwas man eigentlich bestellt hat. das man gerne zusammen essen möchte scheint den laoten im restaurant auch fremd zu sein. wenn der erste nämlich schon fertig ist mit essen bekommt der dritte sein essen erst. ohja!!!
am nächsten morgen gings weiter mit dem slowboat - diesmalnicht ganz so überfüllt. wieder den ganzen tag lang eingequetscht sitzen, aber dafür mit wunderschöner landschaft, die für vieles entschädigt.
nächster stop wat dann luang prabang. die stadt zählt zm unesco-kulturerbe und scheint nur aus tempeln und touris zu bestehen

. man meint auch man sei in frankreich. es gibt überall baguette und die häuser sehen aus wie in einem französichen dorf. hier haben wir uns einiges mit dem fahrrad angeschaut. am zweiten tag habe ich leider was falsches gegessen und habe die nächsten 2 tage mit fieber und schüttelfrost auf dem klo verbracht. georg hat sich schnell aus dem staub nach bangkok gemacht und christian und ich hatten eine kleines klowettrennen. leider sah ich dann nicht mehr so viel von luang prabang. christian und ich sind dann zu zweit weiter nach vang vieng gefahren, nachdem unser minius 2 mal wegen einer reifenpanne am selben reifen repariert werden musste. hier kann man nix machen außer feiern, friends schauen und tubing. beim tubing setzt man sich in einen reifen und treibt im bikini, mit ca. 150 anderen volltrunkenen engländern uns aussies den fluß runter. am rand vom fluß gibt es ca. 50 bars. die barbetreiber versuchen einen mit einer schur zu angeln und zu sich in die bar zu ziehen, wo man dann ordentlich einen trinken soll. so kann man sich von bar zu bar angeln und dann volltrunken denn fluss weiterer 5 kilometer runtertreiben, wobei man ordentlcih paddeln muss, denn die strömung ist nicht diebeste zur trockenzeit. naja, so betrunken war ich nicht, denn mir gings immer noch nicht gut. wir haben leila aus gießen kennengelernt, die mit uns tuben war. abends sind wir mit ein paar leuten auf die insel gegangen, die so ähnlich ist wie der ballerman oder phuket. man kann nur saufen und party machen. uff - das warschrecklich anstrengend. sind dann auch bald weiter in die hauptstadt vientiane gefahren. hier habe ich mich entschieden nur eine nacht zu bleiben, denn mir gings immer noch nicht richtig gut mit meinem magen-darm-problemchen. außerdem ist dort alles teuer. so habe ich direkt einen nachtbus nach bangkok gekauft.
das man hier in laos krank wird, ist fast kein wunder, denn die hygienischen verhältnisse sind hier eher vorsteinzeitlich. die leute machen einem ein sandwich, nachdem sie erstmal denn müll auf der straße eingesammelt haben - ohne sich in der zwischenzeit mal die hände zu waschen. wie es da in den küchen aussieht will ich noch nicht mal vermuten. ich glaube das viele einfach zu faul sind, sich ab und zu mal die hände zu waschen.
auf dem weg zum nachtbus habe ich die laotische kultur der gemütlichen faulheit wieder voll zu spüren bekommen... christian ist noch ein bisschen in laos unterwegs, deswegen bin ich alleine nach bangkok gefahren. der busfahrer sollte mich um 17.00 uhr vor dem guesthaus abholen. er kam nur eine halbe stunde zu spät. dann haben wir in der ganzen stadt noch 10 weitre leute abgeholt, um dann in dem bus ohne klima, bei 30 gard knapp eine stunde lang am starßenrand zu warten - auf nix. keine spur vom fahrer.dann gings endlich los zur grenze, wo die grenzbeamten wundersamerweise mal schnell waren. dann hatten 10 leute, die nach bangkok wollten einen ganzen nachtbus - der normalerweise fürca. 100 leute gedacht ist - für sich alleine. dass nenne ich reisen. wahnsinn.
nun bin ich wieder in bangkok und genieße die letzte woche, bevor ich nach nepal starte....
BILDER VON LAOS GIBT ES IM FOTOALBUM
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