Donnerstag, 5. November 2009

so!! wieder ein tag geschafft. gestern waren wir ein bisschen in asakusabashi uns asakusa unterwegs. wir haben einen tollen tempel besichtigt und auf dem angrenzenden markt komische speisen probiert - alles vegertarisch!! leider hat man es als vegetarier hier in japan nicht sehr leicht. die meisten restaurants bilden ihr essensangebot als plastikgebilde im schaufenster ab und viele speisekarten sind auch mit englischem untertitel.... aber man bekommt nicht immer was man bestellt und meist ist auch nicht drin was draufsteht. das musste ich leider ein paar stunden spaeter am eigenen leib erfahren, als ich mit timo und corinna in einem kleinen restaurant oder imbiss sass. da habe ich "mixed vegetables" bestellt - uns habe auch "mixed vegatables" bekommen, leider aber mit schweinefleisch... war aber nicht so schlimm, denn das konnte man zum glueck rauspopeln. timo und corinna haben sich ueber die extra-fleicheinlage gefreut. wir haben auch die elektromeile in akihabara besucht. da gabs alles!!!! und was fuer zeug... alles blinkt und ueberall kommt musik her. das kann man sich nicht so vorstellen, aber es ist echt eine elektrostadt. es war auch sehr warm gestern, ca. 20 grad und sonnenschein. also perfektes wetter zum stadt erkunden. abends haben wir wieder die sushifrau unseres vertrauens aufgesucht und fuer einen spottpreis sushi gekauft. hier kostet das sushi ca. fuenfmal weniger als in deutschland. die japaner haben auch lustige getraenke. sie sind sowieso sehr getraenkefanatisch, habe ich das gefuehl, denn an wirklich jeder ecke, in jeder strasse und alle 30 meter stahen hier diverse getraenkeautomaten an denen man fuer 100 bis 150 Yen lustig bunte, suesse und abgefahren dosen, plastikflaschen oder tetrapacks mit sonderbaren fluessigkeiten ziehen kann. manchmal findet man auch bier-automaten, was fuer deutschland eine tolle erneuerung der trinkkultur waere. im supermarkt findet man alkoholische getraenke mit 9% alkoholgehalt, die aber gar nicht danach schmecken. das ist sehr gefaehrlich, wie corinna und ich feststellen mussten, denn man ist nach einer kleinen dose schon sehr betrunken.
das metrosystem ist sehr kompliziert, weil es hier ganz viele verschiedene private anbieter gibt, und deshalb die eingaenge der stationen nicht zusammen liegen. will man zum beispiel in der kuramae-station einsteigen, weil man nach tochomae fahren moechte muss man minimum 10 minuten den richtigen eingang suchen, weil es verschiedene eingaenge fuer die verschiedenen linien gibt die dort fahren. dann kann man auch kein normales ticket kaufen sondern mann muss auf einem plan (der meisstens nur auf japanisch ist) herausfinden, wo die station ist zu der man will und dann stehen immer die preise drunter. bis man das kapiert hat vergehen oft 20 minuten. dann muss man an den automaten ein ticket holen und hoellisch aufpassen dass man auch den richtigen automaten erwischt, denn sonst bekommt man kein ticket, kein wechselgeld oder es ist sonst was... dann muss man das ticket wie in spanien in den automaten stecken. wenn man dann aber die linie wechseln will weil man umsteigen muss, muss man das ticket ebenfalls in einen automaten stecken um den metrobereich zu verlassen und in den anderen metrobereich zu wechseln. dabei kann es passieren, dass das ticket einfach im automaten bleibt und nicht mehr herauskommt (so wie bei den ganzen japanern), dann muss man sich ein neues ticket kaufen, weil man schliesslich noch nicht am ziel ist.... so ist das in japan!!!

heute, also am 5. november haben wir eine toll tour unternommen. wir sind zuerst zum tokyo gouvernement building gefahren, weil die dort im 45 stock eine kostenlose aussichtsplattform haben. leider war es etwas diesig, sodass man nicht bis zum fujihama gucken konnte. danach sind wir zum tokyo park hyat hotel gelaufen und wollten in der bar aus "lost in translation" einen cocktail trinken. wir haben uns aber nicht reingetraut weil es so chick aussah und wir leider nicht.
die japaner haben in der hinsicht einen schuss, dass man auf der strasse nicht im gehen rauchen darf, oft auch ueberhaupt nicht, denn auf dem boden gibt es riesiege schilder mit durchgestrichenen luafenden zigaretten. es gibt ab und zo "smoking stations" auf den strassen, an denen dann eine traube japaner stehen und rauchen. oder es gibt extra kabuffs mit baenken und aschenbechern wo man kaum platz findet und wo, wie es scheint nur maenner drin rauchen. wir wurden aber noch nicht angesprochen und auf diverse fehler im verhalten angesprochen, die wir glaube ich sehr oft begehen. und dann kann man in jeden pupsigen kaffee und rastaurant rauchen, aber nicht auf der strasse. da wir im stadtviertel "shinjuku" waren, haben wir uns in der "hipp-szene" ein bisschen weitergebildet und haben auch ein gamecenter besucht und einige hundert yen verzockt. auch die tollen fotoautomaten haben wir ausprobiert, was sehr kompliziert war, denn es ist alles auf japanisch.
mittags haben wir in einem automatenrestaurant gespeist. man muss sich das so vorstellen. im schaufenster sind die speisen abgebildet, die es gibt. die haben alle eine nmmer. dann geht man an den automaten im restaurant und drueckt die nummer, schmeist das geld rein und bekommt einen bon, mit dem man vor zum netten alten man an die theke geht, der laechelt und redet ununterbrochen auf japanisch, man nickt freundlich, gibt den bon ab und wartet.... und hofft dass es auch vegetarisch ist, was man sich da im schaufenster ausgesucht hat. dann ruft der nette alte man nach einer weile wie wild in deine richtung und dann kann man sein tablett mit der udon-algen-suppe abholen, die man dann versucht mit staebchen zu essen. es ist ein abenteuer in tokyos restaurant... oder wie man sie nennen will.
jetzt gibts bier, sushi und ein bisschen brot, denn die fuesse gluehen vom fielen laufen.... bis bald.

1 Kommentar:

  1. meine liebe pinu,
    da bin ich ja froh, dass es du heil angekommen bist und es dir gut geht! iss nicht so viel komische sachen und trink genug von der wunderbrause! alk tötet ab!!
    have fun süße!!
    kussl aus der schwiiz :-)

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