Donnerstag, 10. Dezember 2009

weiter im programm!!

# 2 Rotorua:

also. als ich dann abends so im "funky green hostel" mein letztes gutes bier getrunken hatte, entschied ich mich dass es nun zeit war ins bettchen zu gehen. auf meinem weg in unser deluxes zweierzimmer habe ich in der lounge nadine eichenlaub getroffen. lustigerweise war sie genauso perplex wie ich, da weder sie wusste dass ich in neuseeland bin noch wusste ich, dass sie hier unterwegs ist. so ein zufall, dass wir uns im nach faulen eiern stinkenden rotorua getroffen haben. da haben wir uns gleich fuer den naechsten tag zum stadtspaziergang verabredet. corinna und ich sind dann am naechsten morgen frueh zum "green lake" und zum "blue lake" gefahern. da es aber geregnet hat und die lichtverhaeltnisse somit nicht sehr optimal waren, haben wir die unterschiedlichen farben der seen nur erahnen koennen. wir sind dann wieder zum hostel gefahren. um 5 uhr waren wir mit nadine und ihrer freundin susanne verabredet, den maori stadspaziergang zu machen. leider war auch hier das wetter nur gute 20 minuten lang auf unserer seite. als wir dann durch die "thermal fields" wie sie so freundlich von den einheimischen genannt werden gezogen sind hat es auch wieder promt angefangen zu regnen. so war der stadtteil wo die maoris heute leben sehr trist und trueb. das ueberall nach faulen eiern stinkende rauchfontaenen aus dem boden steigen - auch in den vorgaerten der stadtbewohner - machte es nur noch trister. frustriert sind wir wieder ins hostle. am naechsten morgen haben sich nadines und meine wege auch schon getrennt, denn sie ist mit susanne nach coromandel gefahren und ich bin mit corinna nach turangi am lake taupo aufgebrochen. wir haben noch einen mitfahrer aus dem hostel mitgenommen, den wir in taupo abgesetzt haben.

Turangi - lake taupo:

leider hat es petrus hier auch nicht so gut mit uns gemeint. regen, regen, und noch mehr regen erwartete uns auch in der "a plus lodge" in turangi. hier hatten wir immerhin fuer 5 dollar internet so viel wir wollten. leider alles im schneckentempo! am naechsten morgen wachten wir mit sonnenschein auf. juhu, dachten wir uns. auf zum mount tongariro, ein bisschen wandern im naturschutzgebiet...jaja, die rute die wir gehen wollten war ziemlich lang und schien ereigneisslos, also haben wir uns einen anderen track rausgesucht und sind da hingefahren. als wir in das gebiet um den national park einbogen fing es auf einmal an, wie aus kuebeln zu regnen. ohne pause und man dachte man waere in einer aqutowaschanlage. also sind wir umgedreht und frustriert wieder gefahren, bis wir bemerkten dass unser rocko zicken macht und sich nur noch im schneckentempo den berg hochbewegt. scheisse - was tun. also zurueck in die stadt, ganz, ganz, langsam. da sowas ja immer am wochenende passiert, haben wir uns auch nicht gewundert. durch zufall haben wir aber noch eine offene werkstatt angetroffen. der nette man sagte uns - uebrigens bei strahlendem sonnenschein - dass wir den benzinfilter tauschen muessen. da aber samstag sei und er keinen da hat, muessen wir es am montag machen lassen. er meinte wir koennen aber onhe sorge den weitern weg nach new plymouth fahren, das sei kein problem, wir muessen nur langsam machen. OK! danke rocko - immer aerger mit den kerlen!

new plymouth - mount taranaki:

am naechsten morgen machten wir uns auf den weitern weg nach new plymouth an der westkueste. der man vom hostel empfohl uns eine nette strasse, wie er meinte die sollen wir fahren, aber vorher nochmal tanken! wir fuhren, sehr langsam, mit rocko los und bogen nach ca. 45 minuten auf den "forgotten world highway" ab. dieser macht seinem namen alle ehre. die regierung hatte ihn wohl gebaut um taumarunui mit new plymout zu verbinden. leider hat das nicht ganz geklappt, denn die strasse kommt in stratford raus, ca. 40 kilometer unterhalb von new plymouth. ausserdem fuehrt sie durch dschungelartiges gebiet und verlaeuft oft nur einspurig, was bei den ganzen kurven ganz schoen gefaehrlich sein kann. also hat die riegierung die strasse aufgegeben. sie ist aber immer noch befahrbar, aber an manchen stellen teilweise ueber 20 kilometer nicht geteert. man faehrt durch die totale pampa. nur schafe, verlassene haeuser, manchmal ein hof, aber ansonsten gar nichts was die schoene landschaft verschandeln koennte. leider gibt es auch keine streckenpartouillien, die sich um den zustand der strasse kuemmern. deshalb muss man oft heruntergefallenen steinbloecken, toten opossums und pflanzenteilen auf der fahrbahn ausweichen. wenn man diese 150 kilometer entlangfaehrt gelangt man in der mitte zu der republik "whangamomona". das ist ein kleines doerfchen, mitten in der pampa, dass sich 1989 zur republik erklaert hat. leider wussten wir da noch nicht, dass man einen stempel in den pass bekommt wenn man dort austeigt.
in new plymouth haben wir zwei naechte im "seaspray house" gepennt. ein gemuetliches hostel am meer. leider hat es hier auch wieder geregnet und man konnte keinen blick auf den mount taranaki erhaschen, der aussieht wie der fuji in japan. am naechsten morgen sind wir direkt in die werkstatt und haben fuer 74 dollar den benzinfilter ausgetauscht. danach sind wir mit unserer zimmergenossin katrin auf einen felsen nahe der stadt geklettert. das war sehr hoch, sehr steil und sehr anstrengend. aber die aussicht war hervorragend. angestachelt von unserer kleinen klettertour sind wir zum mount taranaki gefahren um dort ein bisschen wandern zu gehen. leider lag der berg im nebel. wir haben uns fuer den "veronica loop track" entschieden, weil der auf der karte am einfachsten aussach und als guter zweistunden track gepriesen wurde, den auch eine mutter mit fuenf kindern locker bewaeltigen koennte. diese einschaetzung stellte sich schnell als sehr hochgegriffen heraus, denn es ging ueber eine stunde bergauf. nur treppen. durch den dschungel. die aussicht war toll. alles grosse knorzige baeume, schlamm, rinsale, die sich die wege entlangschlaengelten. nur die stufen, die man emporklimmen musste machten nach einer halben stunde wirklich keinen spass mehr. endlich oben angekommen (natuerlich nicht auf der spitze, aber man konnte schnee sehen und die spitze des berges unter der wolkendecke erahnen) ging es dann wieder bergab. stufen!! die beine waren wie pudding als wir wieder am parkplatz ankamen. wir entschlossen uns, uns fuer unsere anstrengungen zu belohnen und am abend zum inder esseb zu gehen. das essen war fantastisch, gar nicht so teuer und eines der besten die ich bis jetzt gegessen habe. danach sind wir wie die steine ins bett gefallen. ich musste am naechsten morgen auch schon um sieben aufstehehn, um meinen bus nach wellington zu erwischen!

wellington:

am busbahnhof in new plymouth trennten sich also corinnas und meine wege. corinna ist mit rocko noch ein bisschen durch die nordinsel gezogen um dann schlussendlich am 16. dec. auf die suedinsel rueberzusetzen....

to be continued....

wellington:

in wellington angekommen, kam ich auf die gloreiche idee, mit meinem backpack,der ca. 30 kilo gewogen hat, bis zum hospital zu
chrischi zu laufen. auf dem spadtpaln sah das nicht sehr weit aus. ich hab ca. eine stunde gebraucht... danach habe ich einen leichten
hüftschaden davongetragen sowe diverse verspannungen in muskeln, die ich vorher an meinem körper nur erahnen konnte. wir haben uns dann
im hostel kurz ausgeruht und einen ausflug an den strand gemacht und danach ein super leckeres malayisches restaurant aufgesucht in dem wir uns den bauch vollgeschlagen haben.
dann sind wir sehr müde insw bett gefallen. chrischi musste zu einer unmöglichen uhrzeit aufstehen, aber ich habe noch bis elf uhr geschlafen.
am nächsten morgen bin ich dann von einem erdbeben der stärke 4,1 aufgewacht, weil das bett wie wild gewackelt hat. dann habe ich die stadt
ein bisschen erkundet. leider war das wetter nicht das beste. ich hatte sturm und dazu gabs liquid sunshine :)
nachdem ich ausgiebig shoppen war, habe ich mich im "te papa" museeum über die geschichte der neuseeländischen tierwelt, erdbeben, wetterphänomene
und die geschichte der ausgestorbenen tiere in neuseeland weitergebildet. mein lieblingstier ist nun der "kakapo". das ist ein fluffiger papagei,der evolutionsbedingt
leider nicht mehr fliegen kann. er ist sehr paarungsfaul und das weibchen ist bei der wahl ihres liebhabers auch sehr wählerisch. sie nimmt quasi von zehn potentiellen
partnern nur einen. als die schon ausgestorbene kakapo-population vor ein paar jahren in steward island entdeckt wurde, waren es nur noch 18 stolye exemplare. da ist wählerisch sein
nicht unbedingt von vorteil. auf jeden fall, treibt es der kakapo es gerne, wenn er richtig vollgefressen ist, mit sämtliches dingen, die er in seinem umfeld erreichen kann. egal ob tier, mensch, pflanze.
abends sind wir in eine sehr crazy kneipe gegangen, weil da quiznacht sein sollte. anstatt quiznacht war aber all-you-can-eat-grillbüfette, wenn man für fünf doller einen drink kauft.
wir sind dann mit den leuten aus dem hostel noch weitergeyogen zum billiardspielen.
am nächsen morgen bin ich ein bisschen früher aufgewacht, gegen zehn. dann bin ich wieder in die stadt, bin nochmal ins te papa museeum gegangen und dann mit chrischi zum klettern in die kletterhalle.
das war großartig, wir sind über eine stunde geklettert, bis wir nicht mehr konnten. am nächsten tag bin ich wieder ein bisschen in der stadt herumgezogen, mit dem "cable car" rauf zum botanischen
garten gefahren und dann habe ich chrischi abgeholt und wir haben uns auf einen strandspaziergang zum paua-muscheln sammeln gemacht, der letztenendes 3 stunden gedauert hat, bei sturm, dass ich mich
manchmal hinsetzen musste damit ich nicht von der klippe geweht wurde. abends haben wir toll gekocht und bier getrunken, mit michael, einem kiwi, der auch in hostel wohnt. wir haben alles über
die geschichte der "all blacks" und jeden einzelnen t-shirt, was micheal besitzt gehört. chrischi und ich sind um 2 uhr noch kurz in die kneipe gegenüber vom hostel gegangen, weil da party sein
sollte, es waren aber nur komiche typen da. um drei ungefähr bin ich dann ins bett gegangen um um kurz vor sechs mich wieder aus dem bett zu quälen um den overlander zu erwischen, der mich dann
12 stunden un knappe 700 kilometer zurück nach auckland gebracht hat.
in auckland habe ich versucht mit meiner visa karte gald zu holen, wobei mir diese dann im automaten abhandengekommen ist - einen tag vor abflug nach brunei!!!kein geld und keine visakarte in der tasche kam ich im
hostel an und hatte gerade noch das geld für das zimmer übrig, zum glück hat der liebe marcus mir was zu essen gemacht. ich habe zigarteen und alkohol bekommen. dann habe ich die bank angerufen und
richtig stund gemacht!
am nächsten tag musste ich schon um zehn uhr auschecken und mich dann noch den ganzen tag rumtreiben um meinen flug nachts um fünf dann zu nehmen. das rumtreiben liess sich aber leicht an aucklands
"mission bay" erledigen, wo ich auch tatsache ins wasser baden gegangen bin. danach gabs lecker essen und eine privateskorte im privatauto von eric an den flughafen!!

1 Kommentar:

  1. Es ist echt schade, dass gerade in Rotorua das Wetter nicht mitgespielt hat :(
    Normalerweise sind diese Vulkanlandschaften traumhaft anzuschauen...aber der Schwefelgeruch hat auch seine Vorteile. An schwefelfreien Tagen wird man von tausenden von Fliegen belästigt :))

    Genieß die Sonne!
    Bei uns ist Scheiben kratzen angesagt...

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